- Blauer See Ratingen HP2

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Historie

Historisches und Enstehung des Blauen Sees
und des Geländes


Das ehemalige Steinbruchgelände liegt im Norden Ratingens, an der Güterbahnstrecke (Kalkbahn). Damals wurde Kohlenkalk, Kalkstein abgebaut. Noch heute gibt es sichtbare Gesteinspartien.


1783 erwarb Ambrosius Franz von Spee den Rittersitz Zum Haus bei Ratingen mit all seinem Zubehör.


Seit Mitte des 19. Jahrhunderts waren anfangs zunächst nur drei Trichteröfen, später Röstöfen und schließlich bis 1890 zwei kontinuierliche Kammeröfen für das Brennen des Kalkes auf dem Gelände des heutigen Blauen Sees errichtet worden (Heikaus, 1968, S. 53).


1932 schloß die zuletzt tätige Firma Ratinger Kalkwerke GmbH den Betrieb auf dem hiesigen Gelände, da fehlende Produktivität und immer wieder nachfließendes Grundwasser die Arbeit und den Abbau erschwerten.


Mitte 1930, nach Beendigung des Abbaubetriebes im Steinbruch, sammelte sich das Grundwasser und der Blaue See entstand. Er ist ca. 12 m tief und hat eine Fläche von ca. 2,2 ha. (Quelle: der Blaue See in Ratingen, Verlag Edition Archaea, ISBN 3-929439-64-6)


Taucher bestätigen, dass sie Schienen und eine Lore am Grund des Sees je nach Lichtverhältnissen sehen konnten.

Wer hier mehr Informationen über die geologisch-paläontologische und die überregionale Berühmtheit zu wissen wünscht, für den gibt es eine sehr schöne Buchempfehlung:
der Blaue See in Ratingen, Verlag Edition Archaea, ISBN 3-929439-64-6

Dieses Buch ist geeignet für den Schulunterricht. Klassen sind nach vorheriger Anmeldung gerne willkommen.

Schon als Ausflugsziel bekannt, entstand nach dem Krieg die Idee, diese Fels- und Waldkulisse für eine Freilichtbühne zu nutzen.


1949, 23. Juli eröffnete die Freilichtbühne mit ihrer heute berühmten Akustik mit einem Zusammenschnitt von Old Shatterhand / Der Schatz im Silbersee


Seit 1952 wurden von Wilhelm Tell (Friedrich von Schiller),  Der Widerspenstigen Zähmung von William Shakespeare, Das große Welttheater über Der gestiefelte Kater, Schneewittchen und die sieben Zwerge, Das Schwarzwaldmädel, Das tapfere Schneiderlein, Dornröschen bis hin zu Die Nieblungen und Iphigenie aufgeführt.


Mit Beginn der 1970er Jahre "zog ein ganzes Dorf" von Elspe "mit Pferd und Wagen nach Ratingen um", bis zum endgültigen Ausstieg 1994. Bis dahin war immer wieder der bekannte, französiche Schauspieler Pierre Brice in den Hauptrollen zu sehen. Es fanden neben Konzertaufführungen (Mozart) auch Open-Air-Konzerte, Volkstanztreffen und mittelalterliche Ritterspiele statt. (Quelle: der Blaue See in Ratingen, Verlag Edition Archaea, ISBN 3-929439-64-6)


1952 entstand der Märchenwald mit angrenzendem Wildgehege

1960 entstand das Minieisenbahngelände

1964 entstand die Erlebniswelt mit der ersten Scooterbahn







 
 
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